Irgendwann hat vermutlich jeder mal eine Kamera in der Hand gehalten und fotografiert. So auch ich. Als Kind mit einem Fotoapparat, in den man eine Kassette einlegte und auf den man einen Blitzwürfel aufsteckte.
Später dann bekam ich ein Sonderheft "Fotografie" der Zeitschrift GEO in die Hände. Ich nahm an, dass die Profis alle eine Leica nutzten. Mitnichten, die meisten Fotografen hatten eine Nikon als Werkzeug. Und so träumte ich davon, auch mal eine Nikon zu haben. Irgendwann nach der Jahrtausendwende wurde dieser Traum wahr, und ich legte mir eine Nikon-Spiegelreflexkamera zu. Eine tolle Kamera.
Und heute? Inzwischen habe ich eine Reihe von Kameras ausprobiert. Nikon, Fuji, Sony, Canon, Leica, Minolta. Ich glaube, es gibt heute keine schlechten Kameras mehr, sie sind alle irgendwie auf ihre eigene Art und Weise gut. Und auch wenn viele Kameras heute fantastische Eigenschaften wie Schnelligkeit und Funktionsumfang haben, sind für mich die Farben und wie sie in der Hand liegt, für mich entscheidend. Und wenn das Herz hüpft, sobald man die Kamera in die Hand nimmt, dann ist sie richtig. Und es gibt Dinge im Leben, die kann man nicht begründen ... und muss man auch nicht.
Und, sind alle Träume erfüllt? Zum Glück nicht! Da wäre noch eine Kamera, die ich gerne ausprobieren würde ... :-)